GSB 7.1 Standardlösung

Nachrichten

Das Nationale Begleitgremium hat im Auswahlverfahren eines Standortes für die Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Anfang an angemahnt. Gerade die Frühphase des Verfahrens biete die Möglichkeit, Vertrauen in die Verfahrensführung aufzubauen. Um dies zu gewährleisten hat das Begleitgremium eine Reihe von Empfehlungen an den Deutschen Bundestag gerichtet, die ein wesentlicher Bestandteil des ersten Tätigkeitsberichtes des Gremiums sind. Mehr: Transparenz von Anfang an …

In der Geschäftsstelle des Nationalen Begleitgremiums ist eine Stelle für eine/n Justitiar/in zu besetzen. Das Gremium hofft auf zahlreiche Bewerbungen.    Mehr: Nationales Begleitgremium sucht Mitarbeiter/in für seine Geschäftsstelle …

In Deutschland hat die Suche nach einem Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle begonnen. Im gesamten Bundesgebiet werden in den nächsten Jahren alle geologisch infrage kommenden Regionen verglichen, um den Standort zu finden, der die bestmögliche Sicherheit gewährleisten kann. Das Nationale Begleitgremium, das dieses Auswahlverfahren als unabhängige gesellschaftliche Instanz begleitet, lädt ein zum:

Offenen Bürger*innen-Dialog "Start der Standortauswahl"
Wann: 3. Februar 2018, 10.30 Uhr – 17.30 Uhr

Wo: Tagungswerk (ehemals Jerusalemkirche), Lindenstraße 85, 10969 Berlin
Mehr: Offener Bürger*innen-Dialog "Start der Standortauswahl" …

Das Nationale Begleitgremium hat für seinen Zwischenlager-Workshop im Januar 2018 in Karlsruhe zwei Expertisen zur Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle erstellen lassen. Eine gutachterliche Stellungnahme macht Vorschläge für die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an einem Diskurs über die Zwischenlagerung dieser Abfälle. Die Verfasser Hans Hagedorn und Hartmut Gaßner empfehlen ein Partzipationsverfahren, das sich an der Bürgerbeteiligung bei der Auswahl eines Endlagerstandortes für hochradioaktive Abfälle orientiert. Die zweite Expertise des Öko-Instituts zu Sicherheitsfragen der Zwischenlagerung geht davon aus, dass die befristeten Genehmigungen der Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle nicht ausreichen werden, um die Zeit bis zur Betriebsbereitschaft des Eingangslagers eines Endlagers abzudecken. "Die entstehende Lücke kann einige Jahrzehnte groß werden", heißt es in der gutachterlichen Stellungnahme. Die Gutachterinnen und Gutachter stellten die beiden Expertisen bei dem Workshop "Zwischenlager ohne Ende?" am 13. Januar 2018 in Karlsruhe vor.      Mehr: Gutachten für Workshop "Zwischenlager ohne Ende?"  …