GSB 7.1 Standardlösung

Das Bild zeigt einen Tunnel Foto: © BGR (Hannover)

Die Auswahl der Bürgervertreter/innen

Eine Dokumentation informiert über das Auswahlverfahren

Datum 21.06.2017

Wie sind die Bürgervertreter/innen in das Nationale Begleitgremium berufen worden? Dies ist eine häufig gestellte Frage zu diesen drei Mitgliedern des insgesamt neunköpfigen Begleitgremiums. Antworten darauf enthält eine ausführliche Dokumentation, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums, fachlich begleitet vom Bundesamt für Strahlenschutz, erstellt worden ist. In dieser Dokumentation wird detailliert der Auswahlprozess nachgezeichnet: Beginnend mit einer telefonischen Zufallsauswahl von Bürgerinnen und Bürgern, über die Veranstaltung von vier regionalen Bürgerforen plus eines Bürgerforums der jungen Generation hin zu einem 30-köpfigen Beratungsnetzwerk, das aus den Bürgerforen gebildet wurde.

Die Vertreterinnen und Vertreter des Beratungsnetzwerkes haben bei einem Treffen am 5. und 6. November 2016 in Berlin in geheimer Wahl mit absoluter Mehrheit Bettina Gaebel, Jorina Suckow und Prof. Dr. Hendrik Lambrecht gewählt. Abschließend ernannte Bundesumweltministerin Hendricks am 9. November 2016 die drei gewählten Bürgervertreter/innen als Mitglieder des Nationalen Begleitgremiums. Das ganze Auswahlverfahren war verknüpft mit der inhaltlichen Diskussion über Fragen zur Suche nach einem Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle, Fragen zu den Aufgaben des Nationalen Begleitgremiums und insbesondere zur Mitwirkung der Bürgervertreter/innen. Am Ende der Dokumentation stehen Bürgerempfehlungen, die vorsehen, dass das Beratungsnetzwerk in einer informellen Struktur dem Nationalen Begleitgremium erhalten bleiben und speziell die Bürgervertreter/innen unterstützen soll.

Die 20-seitige Dokumentation können Sie hier herunterladen: