GSB 7.1 Standardlösung

Navigation und Service

Das Verfahren im Überblick

Die Endlagersuche ist vielschichtig und hat eine lange Vorgeschichte. Sie zieht sich über Jahrzehnte und umspannt mehrere Phasen. Da verliert man schnell den Überblick. Hier gibt es das ganze Verfahren in einem Zeitstrahl – inklusive wichtiger Wegmarken aus der Vergangenheit, der aktuellen Standortsuche und einem Ausblick.

Phase auswählen

1959

  • Dezember 1959

    Bundestag und Bundesrat beschließen Atomgesetz

    Details

    Bundestag und Bundesrat beschließen Atomgesetz

    Dezember 1959

    Am 23.12.1959 beschließen Bundestag und Bundesrat das „Gesetz über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren“, kurz das Atomgesetz.

70er

  • 1975

    Baugenehmigung für ein Kernkraftwerk bei Wyhl wird erteilt

    Details

    Baugenehmigung für ein Kernkraftwerk bei Wyhl wird erteilt

    1975

    Das Land Baden-Württemberg erteilt die Baugenehmigung für ein Kernkraftwerk bei Wyhl. Heftiger Widerstand aus der Bevölkerung verhindert das Projekt.

  • 1975-1986

    Projektbeginn und erste atomrechtliche Teilgenehmigung des Kernkraftwerks Brokdorf

    Details

    Projektbeginn und erste atomrechtliche Teilgenehmigung des Kernkraftwerks Brokdorf

    1975-1986

    Atomkraftwerk Brokdorf
    Westend 61 via Getty Images

    Nach Protesten der Anti-AKW-Bewegung wurde der Bau des Kernkraftwerks in Brokdorf (Schleswig-Holstein) gestoppt. Ab 1981 wurde trotz Protesten weitergebaut und 1986 ging das Kernkraftwerk als erste Anlage nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl in Betrieb.

  • 1977-1979

    Entscheidung für Gorleben und starke Proteste

    Details

    Entscheidung für Gorleben und starke Proteste

    1977-1979

    Am 22.02.1977 überrascht der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht die Republik mit der Entscheidung, im Wendland ein nationales Endlager für hoch radioaktiven Atommüll und eine Wiederaufarbeitungsanlage zu errichten. Aufgrund starker Proteste („Gorleben-Treck“) wird der Plan wieder aufgegeben.

  • Ab 1979

    Erkundung des Salzstocks Gorleben als mögliches Endlagerstandort

80er

  • 1981-1986

    Endlager Morsleben geht befristet in Betrieb und erhält später Dauergenehmigung

    Details

    Endlager Morsleben geht befristet in Betrieb und erhält später Dauergenehmigung

    1981-1986

    Das ehemalige DDR-Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Morsleben geht 1981 befristet in Betrieb und erhält 1986 die dauerhafte Betriebsgenehmigung. Trotz großer Sicherheitsbedenken wurden in Morsleben bis 1998 schwach- und mittel radioaktive Abfälle eingelagert

  • 1985-1989

    Baubeginn Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf und Einstellung des Baus

    Details

    Baubeginn Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf und Einstellung des Baus

    1985-1989

    Das bayerische Umweltministerium erteilt im September 1985 die erste atomrechtliche Teilerrichtungsgenehmigung für die Wiederaufbereitungsanlage für abgebrannte Brennstäbe aus Kernreaktoren in Wackersdorf. Nach massiven Protesten aus der Bevölkerung wurde der Bau 1989 eingestellt.

  • April 1986

    Reaktorunglück Tschernobyl

    Details

    Reaktorunglück Tschernobyl

    April 1986

    Reaktorunfall Tschernobyl
    Cavan Images/Cavan via Getty Images

    Am 26. April 1986 kam es in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine zum bislang größten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Ursache waren gravierende Mängel in der Bauweise des sowjetischen Reaktortyps und eklatante Defizite in der Sicherheitskultur. Aus der regionalen Katastrophe wurde ein globales Problem. Weite Teile Russlands, Weißrusslands und der Ukraine leiden noch immer an den Spätfolgen der Reaktorunglücks. Tschernobyl kratzte auch am Image der Kernkraft und brachte ein kritisches Umdenken und die Suche nach ökologischen Alternativen mit sich.

90er-2000er

  • 1999-2002

    Empfehlungen für die Endlagersuche werden erarbeitet

    Details

    Empfehlungen für die Endlagersuche werden erarbeitet

    1999-2002

    Der von der Bundesregierung eingesetzte unabhängige Arbeitskreis „Auswahlverfahren Endlagerstandorte“ (AkEnd) legt Empfehlungen für ein nachvollziehbares transparentes Verfahren für die Suche und die Auswahl von Endlagerstandorten vor. Mitglieder des Arbeitskreises sind Fachleute unter anderem aus den Bereichen Geologie, Chemie, Physik und Bergbau.

  • Juni 2000

    Atomausstieg wird beschlossen

    Details

    Atomausstieg wird beschlossen

    Juni 2000

    Themenbild Atomkonsens
    Were1962/iStock/Getty Images Plus

    Die rot-grüne Bundesregierung (SPD & Bündnis 90/Die Grünen) vereinbart mit den Energieversorgungsunternehmen am 15. Juni 2000 den Atomausstieg. Der sogenannte Atomkonsens ist nach zähen Verhandlungsrunden geschafft. Gleichzeitig wird ein 10-jähriges Moratorium für Gorleben beschlossen.

2010-2011

  • Oktober 2010

    Ausstieg aus dem Atomkonsens

    Details

    Ausstieg aus dem Atomkonsens

    Oktober 2010

    Themenbild Atomkonsens
    Were1962/iStock/Getty Images Plus

    Nach dem Regierungswechsel beschließt die schwarz-gelbe Regierung (CDU / FDP) am 28. Oktober 2010 die Verlängerung der Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke.

    Nach dem Ende des 10-jährigen Moratoriums wird die umstrittene Erkundung des Salzstocks in Gorleben wiederaufgenommen. Bereits ab März 2010 beschäftigt sich ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss mit der Frage, ob und warum sich die Bundesregierung in den 1980er-Jahren einseitig auf Gorleben als Endlager festgelegt hat.

  • März 2011

    Reaktorunglück Fukushima

    Details

    Reaktorunglück Fukushima

    März 2011

    Reaktorunfall Fukushima
    Shunsuke Kickuchi/Moment via Getty Images

    Am 11. März 2011 ereignete sich vor Japan eines der stärksten jemals gemessenen Erdbeben. Es löste einen Tsunami mit stellenweise 40 Meter hohen Wellen aus. Durch das Erdbeben und den Tsunami kollabierten mehrere Kühlsysteme im japanischen Atomkraftwerk Fukushima. Erhebliche Mengen radioaktiver Stoffe wurden freigesetzt. In Böden, Nahrungsmittel, Leitungswasser und Meerwasser im weiten Umkreis wurden um ein Vielfaches erhöhte Strahlenwerte gemessen. Die Langzeitfolgen auf Mensch und Natur sind noch immer nicht einzuschätzen. Es war die schlimmste Atomkatastrophe seit Tschernobyl.

  • Juni 2011

    Atomausstieg wird beschlossen

    Details

    Atomausstieg wird beschlossen

    Juni 2011

    Kurz nach der japanischen Atomkatastrophe in Fukushima verkündete Kanzlerin Angela Merkel die Energiewende. Mit großer Mehrheit beschloss am 30. Juni 2011 der Bundestag den Atomausstieg bis zum Jahr 2022. Damit wurde die im Herbst 2010 beschlossene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke zurückgenommen.

2013-2016

  • Juli 2013

    Standortauswahlgesetz wird beschlossen

    Details

    Standortauswahlgesetz wird beschlossen

    Juli 2013

    Paragraphenzeichen
    Virtua73/Stock.Adobe.com

    Am 23. Juli 2013 beschließt der Bundestag das Standortauswahlgesetz (StandAG). Damit wir die gesetzliche Grundlage für das Suchverfahren nach einem Endlagerstandort gelegt.

  • April 2014

    Endlagerlagerkommission wird eingesetzt

    Details

    Endlagerlagerkommission wird eingesetzt

    April 2014

    Die Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“, kurz Endlagerkommission wurde im April 2014 vom Bundestag eingesetzt. Das unabhängige Gremium sollte Kriterien für die Standortauswahl entwickeln und Vorschläge für das Auswahlverfahren, dessen Organisation und für die Öffentlichkeitsbeteiligung erarbeiten. Neben den Vorsitzenden Ursula Heinen-Esser und Michael Müller gehörten der Endlagerkommission 32 Mitglieder an - je acht Vertreter der gesellschaftlichen Gruppen, der Wissenschaft, des Bundestages und der Landesregierungen.

  • Juli 2016

    Endlagerkommission übergibt Abschlussbericht

    Details

    Endlagerkommission übergibt Abschlussbericht

    Juli 2016

    Foto Endlagerkommission (05.07.2016 Berlin)
    Deutscher Bundestag/Achim Melde

    Nach intensiven Debatten übergibt die Endlagerkommission ihren Abschlussbericht am 5. Juli 2016 an Bundestag und Bundesrat. Seit 2014 hatte sich die unabhängige Kommission mit der Endlagersuche beschäftigt. Dabei wurden Erfahrungen der Vergangenheit einbezogen und auch der Blick in andere Länder gerichtet. In ihrem Abschlussbericht spricht sie sich für einen ergebnisoffenen, wissenschaftsbasierten und transparenten Prozess aus. Die Öffentlichkeitsbeteiligung soll eine große Rolle spielen. Die Idee, ein Nationales Begleitgremium für das Verfahren einzusetzen, ist ebenfalls Teil des Berichts.

  • Dezember 2016

    Erste konstituierende Sitzung des Nationalen Begleitgremiums (NBG)

2017

  • Februar 2017

    NBG-Veranstaltung "Öffentliche Anhörung zu Änderungen im Standortauswahlgesetz"

    Details

    NBG-Veranstaltung "Öffentliche Anhörung zu Änderungen im Standortauswahlgesetz"

    Februar 2017

    Programmhefte gestapelt
    Inga Kjer / Photothek

    Am 11. Februar 2017 fand die erste öffentliche Anhörung des Nationalen Begleitgremiums statt. Das Thema war die Änderung des Standortauswahlgesetzes.

  • Mai 2017

    Novellierung des Standortauswahlgesetzes

    Details

    Novellierung des Standortauswahlgesetzes

    Mai 2017

    Themenbild Gesetze
    Fineas/Stock.Adobe.com

    Am 5. Mai 2017 wurde das Standortauswahlgesetz auf Basis der Empfehlungen der Endlagerkommission angepasst.

  • ab Mai 2017

    Formate der Öffentlichkeitsbeteiligung (BASE)

    Details

    Formate der Öffentlichkeitsbeteiligung (BASE)

    ab Mai 2017

    Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE / ehemals BfE) bietet ab Mai 2017 Formate zur Öffentlichkeitsbeteiligung an, z. B.

  • ab August 2017

    BGE startet Abfrage von Geodaten

    Details

    BGE startet Abfrage von Geodaten

    ab August 2017

    Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) startet ab August 2017 die Abfrage von geologischen Daten bei den Bundes- und Landesbehörden.

2018-2019

  • November 2018

    1.Statuskonferenz Endlagerung (BASE)

    Details

    1.Statuskonferenz Endlagerung (BASE)

    November 2018

    Podiumsdiskussion (Statuskonferenz Endlagerung, 8./9.11.2018 Berlin)
    BfE / Bildkraftwerk / Bernd Lammel

    Am 8. Und 9. November 2018 findet die 1. Statuskonferenz zum Thema Endlagerung in Berlin statt. Sie wird ausgerichtet vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE / ehemals BfE). Wissenschaftler*innen, Beteiligungsfachleute und Bürger*innen diskutierten den Stand des Auswahlverfahrens. Mit dabei – auch das NBG.

  • Februar 2019

    NBG-Veranstaltung "Geologische Daten im Brennpunkt"

    Details

    NBG-Veranstaltung "Geologische Daten im Brennpunkt"

    Februar 2019

    Plakat zu NBG-Veranstaltung "Geologische Daten im Brennpunkt" (2.2.2019 / Berlin)
    Janine Schmitz / Photothek

    Am 2. Februar 2019 lud das Nationale Begleitgremium Interessierte zu einer Veranstaltung nach Berlin ein, um den aktuellen Stand zu Geodaten und zum Geologiedatengesetz zu diskutieren. Unter den rund 130 Gästen waren interessierte Bürger*innen, Vertreter*innen aus der Politik sowie von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden.

  • Juli 2019

    Veröffentlichung Referentenentwurf Geologiedatengesetz

  • Oktober 2019

    Jugendworkshop "Dein Endlager?!" (NBG, BASE, BGE)

    Details

    Jugendworkshop "Dein Endlager?!" (NBG, BASE, BGE)

    Oktober 2019

    Fotocollage Jugendworkshop "Dein Endlager" (25.-27.10.2019 / Kassel)
    Aygül Cizmecioglu/BfE

    Erstmals kooperierten drei wichtige Akteure der Endlagersuche bei einem Projekt. Sie wollten erfahren, wie sich junge Menschen bei dem Thema engagieren möchten. Vom 25. bis zum 27. Oktober 2019 kamen rund 60 Teilnehmende in Kassel zusammen und diskutierten in dem Workshop die Gestaltungsmöglichkeiten der jungen Generation.

  • November 2019

    2. Statuskonferenz Endlagerung (BASE)

    Details

    2. Statuskonferenz Endlagerung (BASE)

    November 2019

    Statuskonferenz Endlagerung (14.-15.11.2019 / Berlin)
    Über 200 Menschen kamen am 14. und 15. November 2019 in Berlin zusammen, um sich über den aktuellen Stand der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktive Abfälle auszutauschen. Vertreter*innen von Ministerien, Behörden, Wissenschaftler*innen und zivilgesellschaftliche Akteure diskutierten darüber, was bisher erreicht wurde und über die zukünftigen Aufgaben. Das geplante Geologiedatengesetz, die Veröffentlichung der Teilgebiete im nächsten Jahre – nur einige der Themen. Aygül Cizmecioglu

    Zum zweiten Mal hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) zur jährlichen Statuskonferenz in Berlin ein. Wie ist der Stand der Endlagersuche? Was sind die nächsten Wegmarken? Darüber wurde diskutiert. Das NBG war auch dabei: mit einem eigenen Infostand und einem Diskussionsforum.

2020

  • Juni 2020

    Geologiedatengesetz tritt in Kraft

    Details

    Geologiedatengesetz tritt in Kraft

    Juni 2020

    Themenbild Gesetze
    Fineas/Stock.Adobe.com

    Am 30. Juni 2020 trat nach harten und langwierigen Verhandlungen das Geologiedatengesetz endlich in Kraft. Damit wurde eine juristische Grundlage im Umgang mit geologischen Daten gelegt.

  • September 2020

    NBG-Veranstaltung "Öffentlichkeitsbeteiligung und geologische Grundlagendaten"

    Details

    NBG-Veranstaltung "Öffentlichkeitsbeteiligung und geologische Grundlagendaten"

    September 2020

    Wo stehen wir vor der Veröffentlichung des Zwischenberichts Teilgebiete? Wie liefen bisher die Partizipationsformate und wie ist der Umgang mit den geologischen Grundlagendaten? Diese Fragen standen im Fokus der NBG-Veranstaltung, die am 26. September 2020 in Berlin stattfand.

  • September 2020

    Veröffentlichung des Zwischenberichts Teilgebiete (BGE)

    Details

    Veröffentlichung des Zwischenberichts Teilgebiete (BGE)

    September 2020

    Am 28. September 2020 veröffentlicht die Bundesgesellschaft für Endlagerung den Zwischenbericht Teilgebiete. Damit werden erstmals potenzielle Gebiete, die für ein Endlager infrage kommen, genannt.

  • Ab Oktober 2020

    Vorläufige Sicherheitsuntersuchungen (BGE)

    Details

    Vorläufige Sicherheitsuntersuchungen (BGE)

    Ab Oktober 2020

    Nach der Veröffentlichung des Zwischenberichts Teilgebiete führt die Bundesgesellschaft für Endlagerung repräsentative vorläufige Sicherheitsuntersuchungen durch.

  • Oktober 2020

    Auftakt Fachkonferenz Teilgebiete (BASE)

    Details

    Auftakt Fachkonferenz Teilgebiete (BASE)

    Oktober 2020

    Mit der Auftaktveranstaltung Fachkonferenz am 17. – 18. Oktober 2020 (aufgrund der Corona-Pandemie als Onlineveranstaltung) startet das erste gesetzlich vorgeschriebene Format der Öffentlichkeitsbeteiligung. Ausgerichtet werden die Fachkonferenzen vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Bei der Auftaktveranstaltung wird BGE den Zwischenbericht vorstellen und mit Bürger*innen, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen der Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen diskutieren. Diese Veranstaltung soll einen starken Informationsaspekt haben. Drei weitere Fachkonferenzen sollen folgen.

2021

  • Februar 2021

    1. Beratungstermin Fachkonferenz Teilgebiete (BASE)

    Details

    1. Beratungstermin Fachkonferenz Teilgebiete (BASE)

    Februar 2021

    Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat den 1. Beratungstermin Fachkonferenz zu den Teilgebieten am 5. – 7. Februar 2021 (aufgrund der Corona-Pandemie als Online-Veranstaltung) ausgerichtet. Hier haben sich Bürger*innen, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen der Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen mit dem Zwischenbericht zu den Teilgebieten auseinandergesetzt.

    Zwei weitere Fachkonferenz-Termine sollen noch folgen. Am Ende der Fachkonferenzen wird von den Teilnehmenden ein Bericht mit einer Einschätzung verfasst. Dieses unabhängige Beratungsergebnis muss von der BGE bei ihrem Vorschlag, welche Standortregionen übertägig erkundet werden sollen, berücksichtigt werden.

  • Juni 2021

    2. Beratungstermin Fachkonferenz Teilgebiete (BASE)

    Details

    2. Beratungstermin Fachkonferenz Teilgebiete (BASE)

    Juni 2021

    Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) plant den 2. Beratungstermin Fachkonferenz zu den Teilgebieten am 10. - 12. Juni 2021 auszurichten. Der Termin war ursprünglich für April 2021 vorgesehen. Auf Wunsch der Teilnehmer*innen der 1. Fachkonferenz wurde der Termin um zwei Monate verschoben.

    Auf den drei Fachkonferenzen sollen sich Bürger*innen, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen der Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen sich mit dem Zwischenbericht Teilgebiete auseinandersetzen. Am Ende der Fachkonferenzen wird von den Teilnehmenden ein Bericht verfasst. Dieses unabhängige Beratungsergebnis muss von der BGE bei ihrem Vorschlag, welche Standortregionen übertägig erkundet werden sollen, berücksichtigt werden

  • August 2021

    3. Beratungstermin Fachkonferenz Teilgebiete (BASE)

    Details

    3. Beratungstermin Fachkonferenz Teilgebiete (BASE)

    August 2021

    Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) plant den 3. Beratungstermin Fachkonferenz zu den Teilgebieten am 6. - 7. August 2021 auszurichten. Der Termin war ursprünglich für Juni 2021 vorgesehen. Auf Wunsch der Teilnehmer*innen der 1. Fachkonferenz wurde der Termin um zwei Monate verschoben.

    Hier sollen sich Bürger*innen, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen der Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen sich mit dem Zwischenbericht Teilgebiete auseinandersetzen. Am Ende der Fachkonferenzen wird von den Teilnehmenden ein Bericht verfasst. Dieses unabhängige Beratungsergebnis muss von der BGE bei ihrem Vorschlag, welche Standortregionen übertägig erkundet werden sollen, berücksichtigt werden.

  • Ab 20??

    Vorschlag für übertägige Erkundungen (BGE)

    Details

    Vorschlag für übertägige Erkundungen (BGE)

    Ab 20??

    Nachdem die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) vorläufige Sicherheitsuntersuchungen durchgeführt hat, bündelt sie die Ergebnisse. Auf Basis dessen und unter Berücksichtigung des unabhängigen Berichts der Fachkonferenz macht sie Vorschläge an das BASE, welche Standortregionen übertägig erkundet werden sollen. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) prüft diese und übermittelt die Vorschläge an das Bundesumweltministerium. Am Ende von Phase 1 gibt es ein Bundesgesetz, das bestimmt, welche Standortregionen übertägig erkundet werden sollen.

Ab 20??

  • Übertägige Erkundungen (BGE)

    Details

    Übertägige Erkundungen (BGE)

    Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) erkundet die Standortregionen übertägig. Sie untersucht den Untergrund durch Erkundungsbohrungen und seismische Messungen und führt sozioökonomische Potentialanalysen durch, d.h. es wird untersucht, welche Auswirkungen der Bau eines Endlagers auf die Regionen hat.

  • Regionalkonferenzen (BASE)

    Details

    Regionalkonferenzen (BASE)

    Es finden in jenen Standortregionen, die von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) für übertägige Erkundungen vorgeschlagen wurden, Regionalkonferenzen statt. Hier kann die Öffentlichkeit in den betroffenen Regionen zum Standort-Vorschlag Stellung nehmen und eine Nachprüfung fordern.

  • Rat der Regionen (BASE)

    Details

    Rat der Regionen (BASE)

    Zusätzlich zu den Regionalkonferenzen, die an jenen Standortregionen stattfinden, die übertägig erkundet werden sollen, richtet das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) einen "Rat der Regionen" ein. Hier kommen Vertreter*innen der Regionalkonferenzen mit Vertreter*innen der Zwischenlagergemeinden zusammen und begleiten das Verfahren aus überregionaler Sicht.

  • Vorschlag für untertägige Erkundungen (BGE)

    Details

    Vorschlag für untertägige Erkundungen (BGE)

    Nach den übertägigen Erkundungen, macht die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen Vorschlag, welche Regionen untertägig erkundet werden sollten. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) prüft diesen Vorschlag und stellt fest, ob das bisherige Verfahren nach den Regelungen des Standortauswahlgesetzes durchgeführt wurde. Gegen diesen Feststellungsbescheid des BASE gibt es eine Klagemöglichkeit vor dem Bundesverwaltungsgericht. Am Ende von Phase 2 werden die Standorte, die untertägig erkundet werden sollen, durch ein Bundesgesetz bestimmt.

Ab 20?

  • Untertägige Erkundungen (BGE)

    Details

    Untertägige Erkundungen (BGE)

    Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) erkundet die Standorte untertägig. Dafür werden Erkundungsbergwerke errichtet und Geologen untersuchen z. B. durch Bohrungen das Gestein.

  • Regionalkonferenzen (BASE)

    Details

    Regionalkonferenzen (BASE)

    Es finden in jenen Standorten, die von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) für untertägige Erkundungen vorgeschlagen wurden, Regionalkonferenzen statt. Hier kann die Öffentlichkeit in den betroffenen Regionen zum Standort-Vorschlag Stellung nehmen und eine Nachprüfung fordern.

  • Rat der Regionen

    Details

    Rat der Regionen

    Zusätzlich zu den Regionalkonferenzen, die an jenen Standorten stattfinden, die untertägig erkundet werden sollen, richtet das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) einen "Rat der Regionen" ein. Hier kommen Vertreter*innen der Regionalkonferenzen mit Vertreter*innen der Zwischenlagergemeinden zusammen und begleiten das Verfahren aus überregionaler Sicht.

  • Standortvorschlag für ein Endlager für hoch radioaktive Abfälle (BGE)

    Details

    Standortvorschlag für ein Endlager für hoch radioaktive Abfälle (BGE)

    Nachdem die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) untertägige Erkundungen abgeschlossen und alle verbliebenen Standorte verglichen hat, macht sie einen Vorschlag für einen Endlagerstandort. Das BASE prüft diesen und stellt fest, ob alles dem Standortauswahlgesetzes entspricht. Gegen diesen Feststellungsbescheid des BASE gibt es eine Klagemöglichkeit vor dem Bundesverwaltungsgericht. Nach rechtskräftiger Entscheidung wird der Vorschlag an das Bundesumweltministerium übermittelt. Am Ende von Phase 3 wird über die Annahme des Standortvorschlags durch Bundesgesetz entschieden.

  • 2031 (geplant)

    Endgültige Entscheidung für einen Endlagerstandort für hoch radioaktive Abfälle

    Details

    Endgültige Entscheidung für einen Endlagerstandort für hoch radioaktive Abfälle

    2031 (geplant)

    Im Standortauswahlgesetz (StandAG) steht, dass die Festlegung eines Endlagerstandortes für das Jahr 2031 angestrebt wird. Über dieses Datum wird heiß diskutiert. Das NBG und einige Bürgerinitiativen betonen, dass die Zeit dem Verfahren folgen sollte, nicht umkehrt. Forciert man unrealistische Zeitpläne, entstehe Misstrauen. Ein so komplexes Verfahren solle nicht unter Zeitdruck realisiert werden.

Ab 2050 (gepl.)

  • Atomrechtliches Genehmigungsverfahren und Bau Endlager

    Details

    Atomrechtliches Genehmigungsverfahren und Bau Endlager

    • Planung
    • Sicherheitsnachweise
    • Genehmigung
    • Bau des Bergwerks und der Transportwege

    Im Bericht der Endlagerkommission steht, dass der Bau des Endlagers ab 2050 beginnen könnte, falls es nicht zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommt. Verschiebt sich die Standortentscheidung, wird sich auch die Fertigstellung verzögern.

  • Einlagerung der Behälter mit den Atomabfällen

    Details

    Einlagerung der Behälter mit den Atomabfällen

    Im Bericht der Endlagerkommission steht, dass die Einlagerung der hoch radioaktiven Abfälle ab 2050 beginnen könnte, falls es nicht zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommt. Verschiebt sich die Standortentscheidung, wird sich auch die Fertigstellung verzögern.

  • Monitoring der Abfälle und Verschluss des Bergwerks

    Details

    Monitoring der Abfälle und Verschluss des Bergwerks

    Beobachtung der Abfälle z. B. der Behälter, der Stollen und eines möglichen Wasserzutritts. Anschließend werden die Schächte verschlossen und oberirdische Anlagen abgebaut.

  • Langfristige Lagerung und Monitoring des Gesteins

    Details

    Langfristige Lagerung und Monitoring des Gesteins

    Lagerung hoch radioaktiver Abfälle mit der bestmöglichen Sicherheit für 1 Mio. Jahre ab Verschluss. Der hoch radioaktive Abfall muss auch nach dem Verschluss des Endlagers noch 500 Jahre bergbar sein. Zudem sollen die dokumentierten Daten langfristig archiviert werden.

Blätterfunktion

Was passiert in den einzelnen Phasen des Verfahrens?

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK